Einige Zahlen zu Redange

  • Gesamtinvestition: 4.5 M€ (60% finanziert vom Landwirtschaftsministerium)
  • 29 teilnehmende Landwirte
  • Stromeinkommen: 0.10 €/kWh
  • Spritpreis Redange: 0.3 €/l
  • Verwertung der Haushaltsabfälle

Andere Nachweise und Projekte

Kooperative «Biogaz un der Attert» in Redange

Ein Projekt von Kollektiv-Methanbildung

Im Rahmen des Kyoto-Protokollshat sich Luxemburg dazu bereiterklärt, seine Treibhausgase um 28% zwischen 2008 und 2012 zu reduzieren. Das Projekt von Redange (Redingen) findet in dieser Entwicklungsstrategie für erneuerbare Energien statt und ist von der Europäischen Kommission durch das LSDN-Netz (Local Sustainable Development Network) cofinanziert.

biogas Redange

Die Standortbiomasse

29 Landwirte aus den Gemeinden Redange, Ell und Rambrouch, in einem Radiusbereich von 6 km, bringen jedes Jahr 27,700 m3 Dung und 14,300 Tonnen Dünger, aber auch Mais- und Beetepflanzen u.a., die sehr energiereich sind und den Ertrag der Installation steigern. Es wird auch vorgesehen 4000 Tonnen pro Jahr an Haushaltsabfällen aus Redange zu bekommen. 

Die Vor-Verarbeitung  der Biomasse

Haushaltsabfälle müssen getrennt werden, um biologisch nicht abbaubare Stoffe, wie Glas und Plastik zu entfernen. Das Resultat wird in einem horizontalen Vorkocher Typ EUCO von 260 m3 vorbehandelt und dies bei einer Temperatur von 55°C. Die Retentionszeit beträgt mindestens 24 Stunden.

Der Düng aus den Landwirtschaftsbetrieben wird in 2 Fäkalientanks vorgeheizt bevor er in den Kocher kommt.

Die Energieproduktion

Für die Energieproduktion werden 3 Kocher und 3 Nachkocher, von je 1,000 m3 benutzt. Jede Kette ist unabhängig und erlaubt einige technische Probleme zu parieren.

Der Standort produziert ca. 5,800 m3 Biogas pro Tag, und die durchschnittliche Konzentration beträgt 55%. Das Biogas treibt einen Energolux Blockheizkraftwerk von 700 kWh (elektrische Stärke) an, die also  5,558,163 KWh Strom und 5,600,029 kWh Wärme produzieren. Das System beinhaltet ein biogasbetriebens Kraftwerk von 500 kWh und zwei Dualfuel-Motoren (Biogas und Heizöl), von je 100 kWh an.

Der Vorteil

Der erzeugte Strom wird ins Cegedel-Netz eingeführt. Ungefähr 40% der erzeugten Wärme dient à dem Funktionieren des Prozesses während dessen der Rest auf einem Netz von 750m befördert wird, und dem Erwärmen des Schwimmbad Redange sowie des Sportkomplexes und der kommunalen Verwaltungsgebäuden.

Das restliche Substrat im Tank, "Biodigestat" genannt, wird ist teils solide, teils flüssig. Der solide Teil wird sofort als Dünger verwendet, der flüssige Teil erlebt eine weitere Verabeitung

Schlussgedanken

Es ist sehr wichtig die Gesamtheit des Zyklus (Kreislaufs) zu bedenken und zu verbessern(optimieren), einschliesslich die notwendige Energie um die Biomasse zum Standort zu bringen, und um das biodigestat umzuverteilen. Zum Beispiel, ist ein frischer Dung wesentlich energiereicher, als einer, der mehrere Wochen alt ist.
Für die Umverteilung des Biodigestats benutzt der Standort Redange bis zu 15 Tanks auf 13 Standorte, um die Wege der Landwirte zu verringern.