
Ein Kollektiv-Methanbildungsprojet
Das Projekt ist Teil der strategie die um das Kyoto-Protokoll zu erfüllen, definiert wurde und hatte auch zum Ziel die Leistungen von zwei Pilotinstallationen in Redange und Migneville. In dieser Installation hat man beispielsweise ein Gasleckentdeckungssystem eingeführt.
Die Biomasse des Standortes
19 Landwirte der Gemeinden Beckerich, Huttange et Noerdange, in einem Radius von 6 km, liefern jedes Jahr Dung und Mistdünger aus 2,350 Rinder, aber auch die Ernte aus 120 ha der Maisfelder, 50 ha der Pflanzenfelder und 40 ha von Getreidefelder, was mehr als 2.5 Millionen m3 an Biogaz pro Jahr produziert. Die Biomasse wird in 2 Kocher, 2 Nachkocher und 3 Lagertanks gelagert.
Das Biodigestat wird - dezentralisiert - auf 11 Tanks bei den Landwirten gelagert.
Die Energieproduktion
Für die Produktion verwendet man 2 Blockheizkraftwerke (Gesamtsleistungskraft 600 kWh) und ein Heizkessel von 1650 kWh. Es werden 4.450.000 kWh pro Jahr produziert, die gänzlich auf dem Stromnetz verkauft werden und 5.625.000 kWh pro Jahr produziert, die zu 35% der Gemeinde Beckerich verkauft werden. 24 Km unterirdische Röhre betreiben die Haushalte, die keinen eigenen Heizkessel mehr benötigen. Im Gegenzug müssen sie sich einen Wärmewechsler anschaffen um die Wärme in die inneren Leitungen der Haushalte zu verlagern.
Die Vorteile
- Der ins Cegedel-Netz eingeführte Strom.
- Die wiederverwendete Wärme, betreibt 120 Haushalte, gleichwertig mit mehr 400.000 Liter Heizöl.
- Die Verminderung der Gerüche für die gesamte Zone der betroffenen Gemeinden.
- Die Verminderung der CO2-Emissionen um 91%!
Schlussgedanken
Dies ist ein beträchtlicher Erfolg für die interessierten Gemeinden, die Nutzer und die Umwelt. Die Leistungssteigerung des Wärmenetzes der Gemeinden sollte auch einen interessanten finanziellen Gegenertrag für die Landwirte der Kooperative darstellen.